Die Heilpraktiker Ausbildungskosten im Überblick

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Die Heilpraktiker Ausbildungskosten können sehr wohl – über verschiedene Wege – finanziert werden. Vor allem Förderprogramme des Staates können dabei helfen, dass die hohen Heilpraktiker Ausbildungskosten nicht zur finanziellen Hürde werden. Es gibt aber auch spezielle Förderungen des Arbeitgebers sowie auch Rabatte der Anbieter, sodass die Heilpraktiker Ausbildungskosten finanziert werden können.

Bevor wir uns jedoch die unterschiedlichsten Finanzierungsmöglichkeiten ansehen, werfen wir erstmal einen Blick auf die anfallenden Kosten in der Ausbildung selbst.

Die Heilpraktiker Ausbildungskosten sind abhängig von der Lehrgangsform und des Anbieters. Wer sich etwa für ein Fernstudium entscheidet, bei welchem die Lehrgangsdauer zwischen 12 und 30 Monate beträgt, muss mit Kosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro rechnen. Präsenzseminare, die zwischen 3 und 24 Monate betragen, können Kosten zwischen 5.000 und 11.000 Euro verursachen. Zu jenen Heilpraktiker Ausbildungskosten kommen noch etwaige Gebühren für die Prüfungen hinzu. Je nach Landkreis liegen diese zwischen 300 und 600 Euro.

AusbildungsartKosten
Vollzeitstudiumca.300 Euro im Monat
Abendstudium

ca 260 Euro im Monat

Wochenendstudium

ca. 220 Euro im Monat
Fernstudiumca 135 Euro im Monat

Tipp: Besonders beliebt ist die Heilpraktiker Ausbildung im Fernstudium. Auch die monatlichen Kosten halten sich im Vergleich zu vielen anderen Schulen im Rahmen. Wer mehr über die Heilpraktiker Ausbildung im Fernstudium erfahren möchte, der sollte einen Blick in die kostenlosen Studienbroschüren auf den Webseiten der einzelnen Anbieter werfen.

Wichtig: Auch wenn Sie ihre Heilpraktiker Ausbildung nicht im Fernstudium machen möchte, empfiehlt sich ein Blick in die kostenlosen Studienbroschüren auf den Webseiten der Anbieter. Denn nichts ist ärgerlicher als am Ende zuviel Geld für die falsche Heilpraktikerschule ausgegeben zu haben.

So können Sie die Ausbildungskosten reduzieren!

Viele Personen, die eine Ausbildung zum Heilpraktiker anstreben, sind einerseits überrascht, wie hoch die Heilpraktiker Ausbildungskosten tatsächlich sind. Andererseits sind viele angehende Heilpraktiker auch davon überrascht, wie viele unterschiedliche Förderprogramme zur Verfügung stehen. Schlussendlich unterstützt der Staat Personen, die sich gerne weiterbilden möchten. Einerseits gibt es den Bildungskredit, andererseits auch Begabtenförderungen oder den Bildungsgutschein. Neben den bundesweiten Förderungen, gibt es auch länderspezifische Programme. So etwa den Quali-Scheck (Rheinland-Pfalz), den Bildungsscheck (Brandenburg, NRW), den Weiterbildungsscheck (Bremen, Sachsen, Thüringen) oder auch den Qualifizierungsscheck (Hessen).

Bildungsgutscheine zur Reduzierung der Ausbildungskosten

Der Bildungsgutschein ist ein Teil einer Fördermaßnahme, die von der Arbeitsagentur ins Leben gerufen wurde. Vor allem erhalten Personen sogenannte Bildungsgutscheine, welche bereits arbeitslos sind oder demnächst arbeitslos werden könnten. Es gibt jedoch keinen Rechtsanspruch auf eine derartige Förderung. Der Sachbearbeiter muss nämlich individuell entscheiden, ob der Bildungsgutschein ausgestellt wird oder nicht. Dabei spielen etwa auch die eigenen finanziellen Mittel eine wesentliche Rolle. Der Bildungsgutschein wird etwa nur dann gewährt, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Heilpraktiker Ausbildungskosten nicht ohne dementsprechende Hilfe getragen werden können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch dem Sachbearbeiter klar mitgeteilt wird, warum die Ausbildung zum Heilpraktiker notwendig und unerlässlich ist und der Bildungsgutschein die einzige Lösung darstellt, jenen Beruf zu erlernen. Damit der Bildungsgutschein ausgestellt wird, müssen auch andere Voraussetzungen (eine abgeschlossene Berufsausbildung oder zumindest eine drei Jahre andauernde Berufspraxis) erfüllt werden.

Die Begabtenförderung der SBB für angehende Heilpraktiker

Eine weitere Möglichkeit stellt die Begabtenförderung dar. Dabei handelt es sich um ein Stipendienprogramm, welches von der SBB – der Stiftung Begabtenförderungswerk für berufliche Bildung – ins Leben gerufen wurde. Wer eine derartige Förderung beantragt, muss ebenfalls verschiedene Voraussetzungen erfüllen. So etwa einen relativ guten Abschluss einer Berufsausbildung aufweisen, die vorwiegend im pflegerischen sowie medizinischen Bereich stattgefunden hat. Wichtig ist, dass für derartige Programme auch das Alter von 25 (in Ausnahmefällen 27) nicht überschritten wird. Nachdem die Berufsausbildungsprüfung bei der Handels- oder Industriekammer abgelegt wurde, kann sich der Interessent für das Weiterbildungsstipendium bewerben. Wenn ein bundesgesetzlich geregelter Beruf erlernt wurde, kann die Bewerbung auch direkt bei der Stiftung Begabtenförderungswerk für berufliche Bildung erfolgen.

Der Bildungskredit zur günstigen Finanzierung

Eine weitere Möglichkeit, wie die Heilpraktiker Ausbildungskosten finanziert werden können, ist der Bildungskredit. Dabei handelt es sich um eine staatliche Finanzierung, die an volljährige Schüler sowie auch Studenten ausgegeben wird und für die Ausbildung verwendet werden muss. Die Rückzahlungen der Heilpraktiker Ausbildungskosten belaufen sich hier auf 100 Euro bis 300 Euro pro Monat. Der Kredit kann auch dann aufgenommen werden, wenn der Schüler oder Student Bafög-berechtigt ist. Damit jener Zustand erreicht wird, muss die Ausbildungsstelle in einem sogenannten Register eingetragen sein, in welchem etwa die Bafög-förderungsfähigen Schulen aufgelistet sind. Das Problem besteht jedoch darin, dass nur sehr wenige Schulen, welche eine Ausbildung zum Heilpraktiker anbieten, in derartigen Listen vorzufinden sind.

WeGebAU

Die Heilpraktiker Ausbildungskosten können auch mittels WeGebAU getragen werden. Dieses Förderungsprogramm, welches sich primär an nur wenig qualifizierte Mitarbeiter wendet, die bereits über 45 Jahre alt sind und in kleinen sowie mittleren Betrieben beschäftigt waren, hilft jenen Personen, die auch im mittleren Alter noch eine Umschulung und Weiterbildung in Angriff nehmen möchten. Die Arbeitsagentur übernimmt in jenem Fall rund 75 Prozent der Heilpraktiker Ausbildungskosten. Die restlichen 25 Prozent der Heilpraktiker Ausbildungskosten werden entweder selbst oder direkt vom Arbeitgeber getragen. Handelt es sich um jüngere Beschäftigte, so bezahlt die Arbeitsagentur 50 Prozent der Heilpraktiker Ausbildungskosten.

Das Weiterbildungssparen

Wer etwa eine staatlich geförderte Sparzulage erhält, kann von jenem Guthaben auch die Heilpraktiker Ausbildungskosten bezahlen. Auch dann, wenn die sogenannte Sperrfrist noch aktiv ist. Im Vorfeld muss natürlich der Plan dem Finanzdienstleister verraten werden; danach ist es auch wichtig, dass über diverse Beratungsstellen die notwendigen Informationen eingeholt werden. Unter bildungspraemie.info erfahren Interessenten weitere Informationen und Schritte, damit die Heilpraktiker Ausbildungskosten über jenen Weg getragen werden können.

Die Rehabilitationsförderung zur Deckung der Ausbildungskosten

Im Rahmen der Rehabilitationsförderung werden behinderte Menschen bei der (Wieder-)Eingliederung gefördert. Bei der Arbeitsagentur wird der sogenannte “Antrag auf Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben” gestellt; danach können die Heilpraktiker Ausbildungskosten direkt von der Arbeitsagentur übernommen werden.

Andere Möglichkeiten die Ausbildungskosten zu reduzieren

Neben den klassischen staatlichen Förderungen, gibt es auch die Möglichkeit einen Rabatt bei den Instituten zu bekommen. Viele Heilpraktikerschulen gewähren sehr wohl Rabatte, wenn etwa früh gebucht wurde oder bereits ein Lehrgang absolviert wurde. Mitunter gibt es auch Zielgruppen-Rabatte; dazu zählen Arbeitslose, Rentner oder auch Studenten. Mitunter kann sich auch der Arbeitgeber an den Heilpraktiker Ausbildungskosten beteiligen, wenn jener einen Vorteil dadurch erlebt, dass sein Mitarbeiter nun auch als Heilpraktiker eingesetzt werden kann.